FDP Wilnsdorf Ortsverband

Flughafenbesichtigung der JuLis und Fraktionen

Optimale Wirtschaftsförderung nicht nur für Siegen-Wittgenstein

Der Flughafen ist flexibler Partner der heimischen Wirtschaft. Die Bedeutung der angrenzenden Gewerbegebiete und des geplanten interkomunalen Gewerbegebiets wurden in der regen Diskussion daher besonders hervorgehoben. „Für die Industriegebiete ist der Siegerland-Flughafen ein zusätzlicher Standortvorteil. Dies erkennen immer mehr Gewerbetreibende und suchen den Kontakt zum Flughafen“, so Schneider, der seit knapp einem Jahr die Leitung am Flughafen inne hat. Die Jungen Liberalen aber auch die Gliederungen der FDP stellen jedoch klar, es wünschenswert sei, wenn sich auch die benachbarten Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen, die natürlich gleichermaßen von dem durch den Kreis Siegen-Wittgenstein und den Kommunen geschaffenen und finanzierten Flughafen profitieren, deutlich zum Flughafen bekennen würden. „Die Infrakstrukturleistung, die hier gestemmt wird, ist beeindruckend“, erklärt der Vorsitzende der Jungen Liberalen Andreas Weigel. „Für uns ist der Flughafen eine optimale Wirtschaftsförderung mit Potenzial, an der sich aber auch alle beteiligen müssen die davon profitieren. In der Kommunalen Familie muss es daher auch länderübergreifende Solidarität geben.“

Der Siegerland-Flughafen hat aktuell rund um das Rollfeld circa 200 Arbeitsplätze geschaffen. Wesentliche Arbeitgeber sind die Betreibergesellschaft des Flughafens, die Luftfahrtdienstleister Avanti Air, Air Alliance und die Fa. ATC. Zudem existieren im angrenzenden Gewerbegebiet rund 800 Arbeitsplätze. Die Tendenz ist steigend. Die Besichtigung führte die Jungen Liberalen zunächst in den Tower des Flughafens. An diesem klaren Herbsttag wurden Start- und Landeerlaubnisse für private und gewerbliche Maschinen nahezu im Minutentakt vergeben. Mit dem Thema Sicherheit wurde sich im angrenzenden Gebäude der Flughafenfeuerwehr auseinandergesetzt. Immerhin insgesamt acht Feuerwehrleute sorgen am Flughafen für die Sicherheit, übernehmen aber auch wichtige Aufgaben rund um das Rollfeld. Als zweithöchster Flughafen Deutschlands ist man beispielsweise im Herbst und Winter besonders gefordert.

Es folgte eine Werksführung bei Air Alliance, einem Unternehmen, das sich auf den Verkauf, den Ausbau und die Instandsetzung von Flugzeugen spezialisiert hat. Hier konnten verschiedenste Flugzeuge und Helikopter in den Stufen des Umbaus begutachet werden. Ebenso stellt die Air Alliance GmbH Flugzeuge zum Charterbetrieb und für Krankentransporte zur Verfügung. Der Betrieb führt auch die Ausbildung zum Privat- oder Berufspiloten am Standort Lipper Höhe durch. Die 20-köpfige Delegation war sich anschließend einig: Hier werden die Chancen sichtbar, die der Flughafen für die Region hat.


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